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de:c-6500

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de:c-6500 [2018/10/10 22:03]
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de:c-6500 [2018/10/11 14:10] (aktuell)
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 Im Amateurbereich wurde dieses Konzept in zahlreichen Geräten aufgegriffen,​ da mit einfachen Mittel ein Empfänger mit recht guter Ablesegenauigkeit auch ohne Einsatz eines damals kostspieligen Frequenzzählers realisiert werden konnte. Nach dem [[Yaesu]] [[FRG-7]], dem [[Drake]] [[SSR-1]] und dem Kofferempfänger Barlow Wadley [[XCR-30]] kamen in den achziger Jahren aus Japan relativ preisgünstige Geräte auf dem Markt, die unter verschiedenen Labeln vertrieben wurden. Der Standard C6500 scheint mit dem [[Century-21]] recht enge Verwandtschaft zu pflegen, das Gerät war robust aufgebaut und konnte einfach modifiziert und optimiert werden. ​ Im Amateurbereich wurde dieses Konzept in zahlreichen Geräten aufgegriffen,​ da mit einfachen Mittel ein Empfänger mit recht guter Ablesegenauigkeit auch ohne Einsatz eines damals kostspieligen Frequenzzählers realisiert werden konnte. Nach dem [[Yaesu]] [[FRG-7]], dem [[Drake]] [[SSR-1]] und dem Kofferempfänger Barlow Wadley [[XCR-30]] kamen in den achziger Jahren aus Japan relativ preisgünstige Geräte auf dem Markt, die unter verschiedenen Labeln vertrieben wurden. Der Standard C6500 scheint mit dem [[Century-21]] recht enge Verwandtschaft zu pflegen, das Gerät war robust aufgebaut und konnte einfach modifiziert und optimiert werden. ​
  
 +{{:​images:​divers-standard-c6500.jpg?​600|Standard C6500}}
 ===== Technische Daten ===== ===== Technische Daten =====
   * [[Prinzip]]:​ [[Doppelsuperhet]],​ [[ZF]] ​ kHz   * [[Prinzip]]:​ [[Doppelsuperhet]],​ [[ZF]] ​ kHz
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 +{{:​images:​divers-standard-c6500-front.jpg?​600|Standard C6500}}
 ===== Bedienung ===== ===== Bedienung =====
 Beim Standard C-6500 handelt es sich um einen in den achziger Jahren in Japan gebauten Stationsempfänger,​ der nach dem Wadley-Loop-Prinzip aufgebaut ist. Bei diesen Geräten wird ein 1 MHz-Bereich von einem Oszillator mit linearem Frequenzgang überstrichen,​ zu diesem Signal wird über ausgekoppelte Oberwellen eines Quarzes in MHz-Abständen ein stabiles MHz-Signal dazugemischt und somit die Empfangsfrequenz erreicht. Durch Kombination einer MHz-Skala und einer Skala mit Marken 0 - 1000 für die kHz-Stelle kann so eine gewünschte Empfangsfrequenz recht zuverlässig eingestellt werden. Beim Standard C-6500 handelt es sich um einen in den achziger Jahren in Japan gebauten Stationsempfänger,​ der nach dem Wadley-Loop-Prinzip aufgebaut ist. Bei diesen Geräten wird ein 1 MHz-Bereich von einem Oszillator mit linearem Frequenzgang überstrichen,​ zu diesem Signal wird über ausgekoppelte Oberwellen eines Quarzes in MHz-Abständen ein stabiles MHz-Signal dazugemischt und somit die Empfangsfrequenz erreicht. Durch Kombination einer MHz-Skala und einer Skala mit Marken 0 - 1000 für die kHz-Stelle kann so eine gewünschte Empfangsfrequenz recht zuverlässig eingestellt werden.
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 Der Empfänger mit seinem schwarzen Stahlblechgehäuse ist mit 34x15x24 cm (bxhxt) etwa gleich gross, wie der [[FRG-7700]] von [[Yaesu]], durch Lösen von je vier Schrauben lassen sich die Geräteabdeckung mit den Seitenwänden und auch die Bodenplatte mit den vier Gummifüssen abheben, und das Innenleben studieren. ​ Der Empfänger mit seinem schwarzen Stahlblechgehäuse ist mit 34x15x24 cm (bxhxt) etwa gleich gross, wie der [[FRG-7700]] von [[Yaesu]], durch Lösen von je vier Schrauben lassen sich die Geräteabdeckung mit den Seitenwänden und auch die Bodenplatte mit den vier Gummifüssen abheben, und das Innenleben studieren. ​
  
 +{{:​images:​divers-standard-c6500-inside-top.jpg?​300|Standard C6500}}{{:​images:​divers-standard-c6500-inside.jpg?​300|Standard C6500}}\\ ​
 Von oben sind gut der Dreifachdrehkondensator der Frequenzabstimmung und der Drehkondensator zur Abstimmung der MHz-Oberwellen der MHz-Oszillators erkennbar. An der Oberseite links die aus dem Gerät herausragende Teleskopantenne,​ hinten an der Oberseite der Deckel, der das Batteriefach für die 8 [[UM-2]]-Batterien verbirgt. Auf der Frontseite finden sich links der Lautsprechergrill und der nach vorn ausgeführte Kopfhörerausgang. Von oben sind gut der Dreifachdrehkondensator der Frequenzabstimmung und der Drehkondensator zur Abstimmung der MHz-Oberwellen der MHz-Oszillators erkennbar. An der Oberseite links die aus dem Gerät herausragende Teleskopantenne,​ hinten an der Oberseite der Deckel, der das Batteriefach für die 8 [[UM-2]]-Batterien verbirgt. Auf der Frontseite finden sich links der Lautsprechergrill und der nach vorn ausgeführte Kopfhörerausgang.
  
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 Auf der Geräterückseite finden sich ein Anschluss für eine externe Gleichstromversorgung,​ ein kurzgeschlossener Mute-Anschluss,​ bei Entfernung des Kurzschlussteckers resp. Auftrennen des Kontaktes wird der Empfänger (beispielsweise zum Betrieb zusammen mit einem Sender) stummgeschaltet. An einem Record-Ausgang liegt die NF zum Mitschneiden des Programms mit einem Tonbandgerät an.  Auf der Geräterückseite finden sich ein Anschluss für eine externe Gleichstromversorgung,​ ein kurzgeschlossener Mute-Anschluss,​ bei Entfernung des Kurzschlussteckers resp. Auftrennen des Kontaktes wird der Empfänger (beispielsweise zum Betrieb zusammen mit einem Sender) stummgeschaltet. An einem Record-Ausgang liegt die NF zum Mitschneiden des Programms mit einem Tonbandgerät an. 
  
-Zum Betrieb wird das Gerät eingeschaltet,​ am Lautstärkeregler aufgedreht, bis ein Rauschen hörbar wird. Dann wird das entsprechende Band gewählt, zum Empfang der BBC auf 6.195 MHz beispielsweise 5 - 12 MHz. Mit dem MHz-Knopf wird nun auf 6 MHz eingestellt,​ in der Nähe der Mitte der Markierung wird das Rauschen deutlich lauter. Mit dem Hauptabstimmknopf nun Einstellung der kHz-Stellen auf 195 kHz, nun dürfte bereits etwas hörbar werden. Zuletzt wird der Preselector auf Maximum eingestellt,​ sollte das Gerät zuletzt in einem ganz anderen Frequenzbereich betrieben worden sein resp. der Preselector auf einem ganz anderen Bandbereich liegen, kann der Empfänger bis zu diesem Schritt stumm geblieben sein. Bei einfallendem Signal wird nun mit dem MHz-Knopf auf maximale Lautstärke und S-Meterausschlag eingestellt,​ der Preselector nachgestimmt und ggf. mit Hauptabstimmknopf und der Feinabstimmung Clarify das Signal noch optimal eingestellt. Zu Frequenzsuche in einem Bandabschnitt resp. Aufsuchen einer schwachen DX-Station stelle ich den Empfänger zunächst anhand einer in der Nähe sendenden starken Station auf Signalmaximum ein, die MHz- und auch die Preselektoreinstellung müssen dann bei der Suche nach der Zielstation nicht mehr verstellt werden.+{{ :​images:​divers-standard-c6500-dial.jpg?​400|Standard C6500}} ​Zum Betrieb wird das Gerät eingeschaltet,​ am Lautstärkeregler aufgedreht, bis ein Rauschen hörbar wird. Dann wird das entsprechende Band gewählt, zum Empfang der BBC auf 6.195 MHz beispielsweise 5 - 12 MHz. Mit dem MHz-Knopf wird nun auf 6 MHz eingestellt,​ in der Nähe der Mitte der Markierung wird das Rauschen deutlich lauter. Mit dem Hauptabstimmknopf nun Einstellung der kHz-Stellen auf 195 kHz, nun dürfte bereits etwas hörbar werden. Zuletzt wird der Preselector auf Maximum eingestellt,​ sollte das Gerät zuletzt in einem ganz anderen Frequenzbereich betrieben worden sein resp. der Preselector auf einem ganz anderen Bandbereich liegen, kann der Empfänger bis zu diesem Schritt stumm geblieben sein. Bei einfallendem Signal wird nun mit dem MHz-Knopf auf maximale Lautstärke und S-Meterausschlag eingestellt,​ der Preselector nachgestimmt und ggf. mit Hauptabstimmknopf und der Feinabstimmung Clarify das Signal noch optimal eingestellt. Zu Frequenzsuche in einem Bandabschnitt resp. Aufsuchen einer schwachen DX-Station stelle ich den Empfänger zunächst anhand einer in der Nähe sendenden starken Station auf Signalmaximum ein, die MHz- und auch die Preselektoreinstellung müssen dann bei der Suche nach der Zielstation nicht mehr verstellt werden.
  
 Wie bei allen Empfängern mit Wadley-Loop-Technik ist das Einstellen einer Frequenz etwas anspruchsvoller,​ bei einem verstimmten Empfänger oder einer Fehlbedienung hört man überhaupt nichts und der Empfänger wird vorschnell als defekt beurteilt. Da eine Fehlbedienung die Freude am Empfänger rasch vergällen kann, bin ich etwas ausführlicher auf die Bedienung eingegangen. Wie bei allen Empfängern mit Wadley-Loop-Technik ist das Einstellen einer Frequenz etwas anspruchsvoller,​ bei einem verstimmten Empfänger oder einer Fehlbedienung hört man überhaupt nichts und der Empfänger wird vorschnell als defekt beurteilt. Da eine Fehlbedienung die Freude am Empfänger rasch vergällen kann, bin ich etwas ausführlicher auf die Bedienung eingegangen.
de/c-6500.txt · Zuletzt geändert: 2018/10/11 14:10 von mb