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de:militaerisches_geraet_schweiz

Empfänger der Schweizer Armee

In der Frühzeit der Funkkommunikation wurden für die Schweizer Armee vorwiegend Empfänger aus der Produktion von Telefunken, Berlin beschafft, mit dem heraufziehenden Zweiten Weltkrieg wurden vermehrt Geräte aus Schweizer Produktion beschafft, so Empfänger von Autophon und Zellweger.

Die Überwachungsempfänger wurden in grösseren Stückzahlen beschafft, für Abhorchdienste und die Funküberwachung wurden hochwertige Kommunikationsempfänger in geringen Stückzahlen gekauft.

Nomenklatur

In der Frühzeit wurden Empfänger mit einer Abkürzung Exx bezeichnet, E steht für Empfänger und die Zahl für das Jahr der Einführung.

Im Jahre 1951 wurde eine in der Schweizer Armee eine neue Nomenklatur eingeführt. Empfänger erhielten fortan die Bezeichnung E-6xx, nach chronologischer Reihenfolge erhielten die Geräte eine fortlaufende Numerierung. Die noch im Einsatz stehenden Empfänger erhielt neben der alten auch eine neue Bezeichnung nach der E-6xx - Nomenklatur.

Empfänger der Schweizer Armee

E-600 (E39)1939/41Einfachsuperhet100 kHz - 60 MHzSpuleneinschübe für Frequenzbereiche
E-601 (E41)1941Einfach- / Doppelsuperhet100 kHz - 60 MHzSpuleneinschübe für Frequenzbereiche
E-602 (E44)1945/51Einfachsuperhet100 kHz - 37 MHzTrommeltuner, sep. Netzspeisegerät mit Endstufe / Lautsprecher
E-603 (E45)1945/51Einfachsuperhet3 - 15 MHzTrommeltuner, sep. Netzspeisegerät; Alarmempfänger der Luftwaffe
E-604 (E46)1942/5Einfachsuperhet27 - 101 MHzVHF - Überwachungsempfänger
E-6061965EinfachsuperhetLW, MW, KW, UKWKofferradio mit HF-TR
E-6271952/56Einfachsuperhet1,5 - 32 MHzMilitärische Variante
E-6281955/58Einfachsuperhet20 - 180 MHzMilitärische Variante
E-6461980Einfachsuperhet2 - 12 MHzEmpfänger für Luftlagemeldungen
de/militaerisches_geraet_schweiz.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/16 22:02 von mb