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de:nrd-525

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de:nrd-525 [2020/10/06 20:21]
mb [Technische Unterlagen]
de:nrd-525 [2020/10/06 20:23] (aktuell)
mb [Bedienung]
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 Auf der Rückseite finden sich sämtliche wünschbaren Ein- und Ausgänge. Neben verschiedenen Netzspannungen akzeptiert der NRD-525 13,8 V Gleichstrom im DX-Camp, Niederspannungs- Timeranschlüsse werden von der eingebauten Schaltuhr umgeschaltet,​ über ein Relais habe ich darüber Netzstrom geschaltet und konnte damit mein Kassettengerät zur unbeaufsichtigen Aufnahme einsetzen. Die Antennenbuchsen für Langdraht- und niederohmige Koaxantennen sind umschaltbar,​ je nach eingebauten Optionen werden hier auch der PC oder ein Drucker an den RTTY-Decoder eingestöpselt. Auf der Rückseite finden sich sämtliche wünschbaren Ein- und Ausgänge. Neben verschiedenen Netzspannungen akzeptiert der NRD-525 13,8 V Gleichstrom im DX-Camp, Niederspannungs- Timeranschlüsse werden von der eingebauten Schaltuhr umgeschaltet,​ über ein Relais habe ich darüber Netzstrom geschaltet und konnte damit mein Kassettengerät zur unbeaufsichtigen Aufnahme einsetzen. Die Antennenbuchsen für Langdraht- und niederohmige Koaxantennen sind umschaltbar,​ je nach eingebauten Optionen werden hier auch der PC oder ein Drucker an den RTTY-Decoder eingestöpselt.
  
-Im praktischen Einsatz glänzt der NRD-525 durch seine hohe Empfindlichkeit und die ausgebauten Möglichkeiten der HF-Signal-Nachbearbeitung. Er erlaubt mit schon mit mässig langen Langdrahtantennen erfolgreiche DX-Erlebnisse. Dank der elektronisch mitlaufenden Vorselektion hatte ich nie Probleme mit "​Geisterstationen"​ als Folgen unerwünschter Mischprodukte. Die ZF-Filter in der Standardbestückung vermögen hohen aber nicht höchsten Ansprüchen zu genügen, das WIDE Filter mit 4/10 kHz Breite lässt Störungen von der Nachbarstation mit 5 kHz Abstand passieren, das INTER-Filter führt im AM-Empfang zu muffligem Ton, zum Rundfunkempfang hätte ich mir da ein Zwischending oder ein steilflankigeres 4 kHz-Filter gewünscht. Mit dem Passbandtuning und dem Notchfilter konnte ich solche Störungen meist kontrollieren,​ das PBT meines diesbezüglich modifizierten Icom R-70 schneidet Störungen einfach schärfer weg. Der Synchrondetektor im AM-Betrieb lässt keine Seitbandwahl zu und ist nicht mit dem Synchrondemodulator des Sony [[ICF-2001D]],​ des [[AR-7030]] oder dem ECSS-Betrieb des Nachfolgers NRD-535 zu vergleichen. Zum Utility-Empfang ist der NRD-525 dank der beiden schmalen Filter, der kleinen Abstimmschritte und der Speichermöglichkeiten sehr geeignet. Gemäss Berichten kann das Fluoreszenzdisplay zu HF-Störungen von in unmittelbarer Nähe betriebenen Kleinempfängern oder MW-Loopantennen führen.+Im praktischen Einsatz glänzt der NRD-525 durch seine hohe Empfindlichkeit und die ausgebauten Möglichkeiten der HF-Signal-Nachbearbeitung. Er erlaubt mit schon mit mässig langen Langdrahtantennen erfolgreiche DX-Erlebnisse. Dank der elektronisch mitlaufenden Vorselektion hatte ich nie Probleme mit "​Geisterstationen"​ als Folgen unerwünschter Mischprodukte. Die ZF-Filter in der Standardbestückung vermögen hohen aber nicht höchsten Ansprüchen zu genügen, das WIDE Filter mit 4/10 kHz Breite lässt Störungen von der Nachbarstation mit 5 kHz Abstand passieren, das INTER-Filter führt im AM-Empfang zu muffligem Ton, zum Rundfunkempfang hätte ich mir da ein Zwischending oder ein steilflankigeres 4 kHz-Filter gewünscht. Mit dem Passbandtuning und dem Notchfilter konnte ich solche Störungen meist kontrollieren,​ das PBT meines diesbezüglich modifizierten Icom R-70 schneidet Störungen einfach schärfer weg. Der Synchrondetektor im AM-Betrieb lässt keine Seitbandwahl zu und ist nicht mit dem Synchrondemodulator des Sony [[ICF-2001D]],​ des [[AR7030]] oder dem ECSS-Betrieb des Nachfolgers NRD-535 zu vergleichen. Zum Utility-Empfang ist der NRD-525 dank der beiden schmalen Filter, der kleinen Abstimmschritte und der Speichermöglichkeiten sehr geeignet. Gemäss Berichten kann das Fluoreszenzdisplay zu HF-Störungen von in unmittelbarer Nähe betriebenen Kleinempfängern oder MW-Loopantennen führen.
  
 Was aus dem Radio rauskommt, war immer wieder Stoff langer und auch hitziger Diskussionen,​ die ich hier nicht noch einmal aufleben lassen möchte. Dass der Ton aus dem eingebauten "​Monitor"​- Lautsprecher jenseites von gut und Böse und der Einsatz eines externen 4 Ohm - Lautsprechers oder Kopfhörers unabdingbar ist, ist klar. Das Grundrauschen ist beträchtlich,​ dadurch und aufgrund des muffligen Tons vor allem mit dem mittelweiten AM-Filter ist der stundenlange Rundfunkempfang etwas bemühend, der Collins [[R-390]] mit dem mechanischen Filter liefert in AM einfach den besseren Ton - aber als ausgesprochen vielseitig vom Rundfunk zum TropenbandDX bis zum Utility-Empfang mit Funkfernschreib-Decodierung einsetzbarer Empfänger blieb der NRD-525 lange ungeschlagen und ist auch heute noch ein sehr ernstzunehmender DX-Empfänger. Was aus dem Radio rauskommt, war immer wieder Stoff langer und auch hitziger Diskussionen,​ die ich hier nicht noch einmal aufleben lassen möchte. Dass der Ton aus dem eingebauten "​Monitor"​- Lautsprecher jenseites von gut und Böse und der Einsatz eines externen 4 Ohm - Lautsprechers oder Kopfhörers unabdingbar ist, ist klar. Das Grundrauschen ist beträchtlich,​ dadurch und aufgrund des muffligen Tons vor allem mit dem mittelweiten AM-Filter ist der stundenlange Rundfunkempfang etwas bemühend, der Collins [[R-390]] mit dem mechanischen Filter liefert in AM einfach den besseren Ton - aber als ausgesprochen vielseitig vom Rundfunk zum TropenbandDX bis zum Utility-Empfang mit Funkfernschreib-Decodierung einsetzbarer Empfänger blieb der NRD-525 lange ungeschlagen und ist auch heute noch ein sehr ernstzunehmender DX-Empfänger.
de/nrd-525.txt · Zuletzt geändert: 2020/10/06 20:23 von mb