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de:nrd-525

Unterschiede

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de:nrd-525 [2019/04/21 20:53]
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de:nrd-525 [2019/04/21 20:58] (aktuell)
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 Links unten finden sich 7 griffige Drehregler, glücklicherweise wurde auf spitzfingrig zu bedienende Doppelknöpfe verzichtet. Die Hochfrequenzverstärkung RF-Gain ist mit dem Knopf unmittelbar neben der Hauptabstimmung einstellbar,​ die weiteren Regler erlauben Zugriff auf den BFO, das Passbandtuning zur Verschiebung der ZF-Filter- Durchlasskurve,​ das auf Hochfrequenzebene arbeitende Notchfilter zur Ausblendung eines Störsignals,​ eine Rauschsperre/​Squelchfunktion und den Tonregler. Der Störaustaster lässt sich in Wirkbreite und Intensität ebenfalls regeln. Links unten finden sich 7 griffige Drehregler, glücklicherweise wurde auf spitzfingrig zu bedienende Doppelknöpfe verzichtet. Die Hochfrequenzverstärkung RF-Gain ist mit dem Knopf unmittelbar neben der Hauptabstimmung einstellbar,​ die weiteren Regler erlauben Zugriff auf den BFO, das Passbandtuning zur Verschiebung der ZF-Filter- Durchlasskurve,​ das auf Hochfrequenzebene arbeitende Notchfilter zur Ausblendung eines Störsignals,​ eine Rauschsperre/​Squelchfunktion und den Tonregler. Der Störaustaster lässt sich in Wirkbreite und Intensität ebenfalls regeln.
  
-Die dimmbare Fluoreszenzanzeige hinter einer auberginefarbenen transparenten Abdeckung gibt mehrfarbig über Frequenz (bis 100 Hz), Speicherplatznummer und mehrere Betriebszustände Auskunft. Das S-Meter ist als Fluoreszenzbalken ausgeführt und wirkt gegenüber dem mechanischen Pendant ausgesprochen zappelig. Die Uhrfunktion kann nur auf Knopfdruck aufgerufen werden, bei Frequenzanzeige erlischt die Uhrzeit wieder. Weitere kleine Tasten unterhalb des Anzeigefelds schalten einen Frequenzversatz (RIT), den Abschwächer und die auf schnelle und langsame Reaktion umschaltbare AGC, des weiteren die Frequenzscan (SWEEP) und die Speicherscan (SCAN)-Funktion. In diesen Funktionen wird ein Frequenzbereich zum Empfänger abgescannt, die Geschwindigkeit wird mit dem PBS/SPEED- Regler eingestellt,​ die Ansprechschwelle mit dem SQUELCH-Regler. Die RUN-Taste startet den Suchlauf. Die ersten NRD-525 hatten lediglich eine Abstimmgeschwindigkeit,​ mit 2 kHz per Umdrehung des Abstimmknopfes und einer kleinsten Schrittweite von 10 Hz war der Empfänger zum Utility (Funkfernschreib/​Fax)-Empfang wie geschaffen, das Absuchen eines Rundfunkbandes artete in eine arge Kurbelei aus. In späteren Geräten (ab Ende 1986) kann mit der Taste RUN die Abstimmgeschwindigkeit auf das Zehnfache und der kleinste Abstimmschritt auf 100 Hz erhöht werden, die Schrittweite der Up-/Down- Tasten erhöht sich damit von 1 auf 10 kHz. Zu erwähnen ist noch, dass verschiedene Features (Anzeige der 10-Hz-Stelle im Frequenzdisplay,​ Bestätigsungspieps nach jedem Tastendruck und zur Erhöhung der Eingangsempfindlichkeit unter Inkaufnahme eines schlechteren ​Intermodulations- verhaltens ​ein Bypass der Eingangs-HF-Filterstufe) durch Tasten- Kombinationen ​gewählt und so dass Empfängerverhalten an den Benutzer angepasst werden ​kann.+Die dimmbare Fluoreszenzanzeige hinter einer auberginefarbenen transparenten Abdeckung gibt mehrfarbig über Frequenz (bis 100 Hz), Speicherplatznummer und mehrere Betriebszustände Auskunft. Das S-Meter ist als Fluoreszenzbalken ausgeführt und wirkt gegenüber dem mechanischen Pendant ausgesprochen zappelig. Die Uhrfunktion kann nur auf Knopfdruck aufgerufen werden, bei Frequenzanzeige erlischt die Uhrzeit wieder. Weitere kleine Tasten unterhalb des Anzeigefelds schalten einen Frequenzversatz (RIT), den Abschwächer und die auf schnelle und langsame Reaktion umschaltbare AGC, des weiteren die Frequenzscan (SWEEP) und die Speicherscan (SCAN)-Funktion. In diesen Funktionen wird ein Frequenzbereich zum Empfänger abgescannt, die Geschwindigkeit wird mit dem PBS/SPEED- Regler eingestellt,​ die Ansprechschwelle mit dem SQUELCH-Regler. Die RUN-Taste startet den Suchlauf. Die ersten NRD-525 hatten lediglich eine Abstimmgeschwindigkeit,​ mit 2 kHz per Umdrehung des Abstimmknopfes und einer kleinsten Schrittweite von 10 Hz war der Empfänger zum Utility (Funkfernschreib/​Fax)-Empfang wie geschaffen, das Absuchen eines Rundfunkbandes artete in eine arge Kurbelei aus. In späteren Geräten (ab Ende 1986) kann mit der Taste RUN die Abstimmgeschwindigkeit auf das Zehnfache und der kleinste Abstimmschritt auf 100 Hz erhöht werden, die Schrittweite der Up-/Down- Tasten erhöht sich damit von 1 auf 10 kHz. Zu erwähnen ist noch, dass verschiedene Features (Anzeige der 10-Hz-Stelle im Frequenzdisplay,​ Bestätigsungspieps nach jedem Tastendruck und zur Erhöhung der Eingangsempfindlichkeit unter Inkaufnahme eines schlechteren ​Intermodulationsverhaltens ​ein Bypass der Eingangs-HF-Filterstufe) durch Tasten-Kombinationen ​aufgerufen werden können, ​so kann das Empfängerverhalten an den Benutzer angepasst werden.
  
 Auf der Rückseite finden sich sämtliche wünschbaren Ein- und Ausgänge. Neben verschiedenen Netzspannungen akzeptiert der NRD-525 13,8 V Gleichstrom im DX-Camp, Niederspannungs- Timeranschlüsse werden von der eingebauten Schaltuhr umgeschaltet,​ über ein Relais habe ich darüber Netzstrom geschaltet und konnte damit mein Kassettengerät zur unbeaufsichtigen Aufnahme einsetzen. Die Antennenbuchsen für Langdraht- und niederohmige Koaxantennen sind umschaltbar,​ je nach eingebauten Optionen werden hier auch der PC oder ein Drucker an den RTTY-Decoder eingestöpselt. Auf der Rückseite finden sich sämtliche wünschbaren Ein- und Ausgänge. Neben verschiedenen Netzspannungen akzeptiert der NRD-525 13,8 V Gleichstrom im DX-Camp, Niederspannungs- Timeranschlüsse werden von der eingebauten Schaltuhr umgeschaltet,​ über ein Relais habe ich darüber Netzstrom geschaltet und konnte damit mein Kassettengerät zur unbeaufsichtigen Aufnahme einsetzen. Die Antennenbuchsen für Langdraht- und niederohmige Koaxantennen sind umschaltbar,​ je nach eingebauten Optionen werden hier auch der PC oder ein Drucker an den RTTY-Decoder eingestöpselt.
de/nrd-525.txt · Zuletzt geändert: 2019/04/21 20:58 von mb