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de:sx-96

Hallicrafters SX-96

Hergestellt von Hallicrafters Co., Chicago IL.

Der SX-96 ist ein Doppelsuper - Kurzwellenempfänger, den Hallicrafters 1954 auf den Markt gebracht hat. Charakteristisch sind die beiden halbrunden Skalen für die ungespreizten und die Amateurfunkbereiche.

Etwas einfacher konstruiert war der Einfachsuper S-85.

Hallicrafters SX-96

Technische Daten

Stromversorgung

Dimensionen

  • 476 x 225 x 279 mm, Gewicht 15.6 kg

Zubehör


Hallicrafters SX-96

Bedienung

Der SX-96 als Nachfolgegerät des S-85 besitzt das charakteristische Erscheinungsbild der Hallicrafters - Empfänger der Mitte der Fünfzigerjahre mit den beiden Halbrundskalen.

Das Gerät ist für Netzbetrieb an der in den USA typischen Netzspannung von 110 V ausgelegt, eine Kontrolle vor dem Einstecken ist dringend zu empfehlen.

Das Gerät mit dem Metallgehäuse von 47.6 x 22.5 x 28 cm gibt optisch einiges her; wie bei älteren Hallicrafters - Geräten üblich, kann der Deckel zum Röhrenwechsel nach oben aufgeklappt werden.

Die obere Hälfte der Frontplatte nimmt eine dunkle Blende mit den beiden Halbrundskalen für die durchgehenden Bandbereiche und die Bandspreizskala für die Amateurfunkbänder ein. Die entsprechenden Abstimmknöpfe liegen jeweils darunter. Die ungespreizten Bereiche decken mit 538 kHz - 1,6 MHz / 1,55 - 4,6 / 4,6 - 13 und 13 - 34 MHz die Mittel- und Kurzwelle ab, für die 80 - 10 m Amateurfunkbereiche finden sich Bandspreizskalen. Dazwischen liegt das (bei meinem Gerät leider defekte) S-Meter.

In der Reihe der unteren Bedienelemente finden sich von links der RF-Gain (SENSITIVITY), der Bandbereichsschalter und der Lautstärkeregler. In der Mitte erlauben drei Kippschalter die AVC, den Störbegrenzer und den BFO zum CW-Empfang von Morseaussendungen zuzuschalten. Rechts davon folgen der Bandbreitenschalter, der BFO-Regler und der Tonblendenschalter und über dem Kopfhörerausgang ein Standby-Schalter zum etwaigen Transceive-Betrieb.

Hallicrafters SX-96 Das Gerät erlaubt als den problemlosen Empfang der Programme der grossen internationalen Auslandsdienste, mit dem BFO können auch CW-Signale der lokalen Funkamateure verfolgt werden.

Technisches Prinzip

Das Hf-Signal gelangt nach einer HF-Vorstufe (6CB6) auf den Mischer (6AU6), hier erfolgt mit dem Signal des HF-Oszillators (6C4) die Umsetzung auf die erste ZF von 1650 kHz. Diese ZF wird verstärkt (6BA6) und im zweiten Mischer (6BA6) mit dem Oszillatorsignal von V12 (12AT7) auf die zweite tiefe ZF von 50,5 kHZ umgesetzt. Diese Zwischenfrequenz wird in einer weiteren ZF-Verstärkerstufe (6BA6) verstärkt und der Filterbank zugeführt, mit LC-Filtern lassen sich bei der niedrigen ZF gute Resultate erreichen. In V7 (6BJ7) wird das Signal demoduliert, die Röhre wirkt auch als Noise limiter. Nach einer NV-Vorstufe (6SC7, das zweite System dient als BFO) und der Endstufe (6K6GT) zugeführt. Als Gleichrichterröhre kommt eine 5Y3GT zum Einsatz.

Bestückung

V1 (6CB6, HF-Vorstufe); V2 (6AU6, 1. Mischstufe 1650 kHz); V3 (6C4, 1. Oszillator); V4 (6BA6, 1. ZF-Stufe); V5 (6BA6, 2. Mischstufe 50 kHz); V6 (12AT7, 2. Oszillator); V7 (6BJ7, Demodulator, AVC, Noise Limiter); V8 (6SC7, NF-Vorstufe, BFO); V9 (6K6GT, NF-Endstufe); V10 (0A2, Stabilisator); V11 (5Y3GT, Netzgleichrichter).

Technische Unterlagen

Entwicklung

Weitere Informationen

de/sx-96.txt · Zuletzt geändert: 2020/02/18 21:33 von mboesch