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R. L. Drake Company, Miamisburg, OH

R 2 - C

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überarbeitet am 23.7.2010

Die Amateurfunkempfängerreihe Drake R 2 wurde zu Beginn der sechziger Jahre eingeführt; der Dreifachsuper R 2-A deckt die Amateurfunkbänder 80, 40, 20, 15, 10 m ab und kann mit 7 Zusatzquarzen weitere Bereiche abdecken, die Skala ist als Linearskala ausgeführt. 1961 wurde das Gerät vom R 2 - B und dieser 1966 vom R 2 - C mit der Drake-typischen Rundskala abgelöst.

Doppelsuper,

lineare Analoganzeige 1 kHz

5 Amateurfunkbänder & 1 bequarzbarer 500 kHz- Bereich

AM, USB/LSB

Empfindlichkeit 5 MHz
AM / SSB < 0,5 uV

Selektivität -6 dB
0,4 kHz, 2,4 kHz, 4,8 kHz

RF-Gain, AGC 2x, PBT, Notch, (NB optional)

Der querformatige Empfänger bringt mit dem Drake-typischen Stahlblechgehäuse 6,1 kg auf die Waage, er misst 29 x 16 x 24 cm.
In einem goldfarben hinterlegten Teil der anthrazitgrauen Frontplatte liegt oben links die Rundskala mit einem verschiebbaren Eichstrich und rechts neben dem Abstimmknopf das in S-Stufen geeichte Feldstärkemessinstrument.

Links oben setzt der FUNCTION-Schalter das Gerät in Betrieb, mit ihm werden auch der optionale Noise Blanker und der Eichmarkengeber aktiviert. Gleich darunter findet sich der Regler für den Preselector mit dem untersetzten kleinen roten Skalenzeiger, die optimalen Marken für die Amateurfunkbereiche sind bereits bezeichnet, die Bänder werden mit dem Bandschalter links unten geschaltet.
In der untersten Reise der Bedienelemente finden sich daneben der HF-Verstärkungsregler RF-Gain und der Lautstärkeregler AF-Gain. Der MODE-Schalter wechselt vom AM-Empfang zum SSB-Empfang mit getrennt anwählbaren Seitenbändern, mit einem kleinen Metallhebelchen werden die Spulenfilter mit den drei Bandbreiten 4,8, 2,4 und 0,4 kHz zum CW-Empfang geschaltet. Die AVC ist abschaltbar, der R 2-C bietet zwei AVC-Geschwindigkeiten.

Zum Drake R 2-C waren zahlreiche Zusätze lieferbar, der Standardlautsprecher 2-CS oder die Kombination Lautsprecher / Q-Multiplier 2-CQ, der Eichmarkengeber 2-AC und der 2-NB Noise-Blanker mussten separat erworben werden und wurden auf freien "Röhrensockeln" auf dem Chassis eingesteckt, ebenfalls lieferbar war der Konverter 2-LW und natürlich der passende Sender 2-NT.

Further Literature:
d/e: Drake 2-C at www.radiomuseum.org

© Martin Boesch 4.5.2005