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R. L. Drake Company, Miamisburg, OH

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überarbeitet am 23.7.2010

Mit dem Empfänger R 1 - A brachte die amerikanische Firma Drake 1957 einen Amateurfunkempfänger auf den Markt, mit dem Drake einen völlig neuen Weg im Empfängerbau einschlug: das Gerät, das von den Ausmassen und Gewicht her neben den kommerziellen Empfängern als kleiner Bruder wirkte, konnte es empfangsmässig mit den Grossen aufnehmen. Um 1960 - 1966 folgten mit dem R - 2 A(-C) weitere Empfänger die die Amateurfunkbänder abdeckten.
1964 wurde dann das erste Gerät der erfolgreichen R - 4 Serie vorgestellt, der Doppelsuper erlaubte eine Ablesegenauigkeit von unter 1 kHz auf den Amateurfunkbändern und bequarzbaren Rundfunkbändern. Zum R - 4 B / C, der mit einer Filterauswahl, Passbandtuning und Notchfilter die noch heute bei besseren Empfängern üblichen Mittel der Signalbearbeitung zur Verfügung stellte, wurde der optionalen Frequenzsynthesizer FS - 4 hergestellt, der erst eine lückenlose Abstimmung im ganzen Kurzwellenspektrum ermöglichte.
Der R - 7 / 7A verfügte noch ein ähnliches Konzept, mit 60 Teilbereichen zu 500 kHz wurde das gesamte Kurzwellenspektrum von 10 kHz bis 30 MHz abgedeckt, die Frequenz von einem Frequenzzähler angezeigt. Bezüglich der Empfangsqualität erreichte der R - 7 um 1981 das damals technisch machbare und galt lange als Referenzempfänger. Danach zog sich die Firma Drake aus dem Geschäft mit Amateurfunk- / Kurzwellenempfängern zurück und verlagerte die Aktivitäten in den Satelliten- Receiver- Bereich.
Im April 1991 kehrte Drake mit der Ankündigung des R - 8 auf dem Kurzwellenempfängermarkt zurück, das Gerät erntete gleichzeitig Lob und auch Kritik vor allem wegen der Bedienung. Seither hat Drake die grösste Palette von Empfängern für ernsthafte Hörer im Angebot, davon haben allerdings noch nicht alle den Weg nach Europa gefunden. Die SW - Linie umfasst einfachere Tischmodelle im Low end - Bereich: der SW - 1 kann nur AM-Signale empfangen, verfügt aber wie die grösseren Geschwister über ein Tastenfeld zur direkten Frequenzeingabe, der SW - 2 beherrscht SSB-Empfang, weist mehr Speicher auf und kann über eine Fernbedienung gesteuert werden. Der SW - 8 kann sogar portabel betrieben werden und verfügt über die Ausstattung eines Stationsempfängers.

Die älteren mit Röhrentechnik arbeitenden Empfänger R - 1 bis R - 4C sind als Oldie - Empfänger unter den Boatanchors zu finden.

Semiprofessionelle Stationsempfänger

R-7: 1978, Dreifachsuper,
10 kHz - 30 MHz,
AM, USB, LSB, CW
R-7A: 1978, Dreifachsuper,
10 kHz - 30 MHz,
AM, USB, LSB, CW
R-8: 1991, Stationsempfänger mit Synchrondetektor, PBT, Notch
R-8A: Direktzugriff auf alle Filter und Betriebsarten, 440 Speicher
R-8B: Synchrondetektor mit unabhängig wählbaren Seitenbändern, 1000 Speicher
R-8E: Europa-Version des Ur- R-8  

einfache Stationsempfänger / portable Empfänger

SW-1: einfacher Stationsempfänger mit 32 Speichern, nur AM,
1 kHz-Abstimmschritte
SW-2: einfacher Stationsempfänger, AM/SSB,
100 Speicher, 50-Hz-Abstimmschritte, Fernbedienung
SW-8: portabler Stationsempfänger, AM/SSB & UKW-FM, AIR, Synchrondetektor, 100-Hz-Abstimmschritte, Uhr
   

 

weiterführende Links:
e: Virtual Drake Museum by JM Cherry and Sindre Torp