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Kenwood / Trio - Kenwood Communications, Long Beach

R - 5000

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überarbeitet am 26.7.2010

Dreifachsuper, ZF 58,115 MHz / 8,830 MHz

Digitalanzeige auf 10 Hz genau, 100 kHz - 30 MHz

AM, CW, USB / LSB, FM

Empfindlichkeit SSB < 0.25 uV

Selektivität -6/-60 dB
6/20 und 2,4/4 kHz

S-Meter, Noise Blanker, IF Shift, AGCx2, ATTx3, Notchfilter

100 Speicher, Uhr / Timer

Im Jahre 1987 präsentierte Kenwood mit dem designmässig sich stark an den Transceiver TS440S anlehnenden R-500 den letzten ausgewachsenen Stationsempfänger. Der Dreifachsuper ist mikroprozessorkontrolliert und glänzt mit 100 Speichern, Scan- und Uhr/Timerfunktionen und bringt alles mit sich, was man von einem DX-tauglichen Statinsempfänger erwartet.

Der Empfänger mit den Abmessungen von 26,9 x 9,6 x 26,9 cm und einem Gewicht von 5,6 kg kann mit 120 / 220 / 240 V Wechselspannung oder mit einem Zusatzkit mit 12 V von einer Fahrzeugbatterie betrieben werden.

Die Frontplatte gliedert sich in drei Teile: Ganz links liegen der Hauptschalter und darunter die Bedienelemente für die zwei Uhren, die Taste für die optionale Sprachausgabe der eingestellten Empfangsfrequenz zur Unterstützung sehbehinderter Hörer und die Buchsen für Kopfhörer und Tonbandausgang. Der Lautsprecher strahlt nach oben ab.
Zur Rechten neben dem grossen Abstimmknopf finden sich Tipptasten für die zur Bedienung der VFO's, zuunterst liegen die UP/DOWN Schnellabstimmtasten welche den Empfänger in 1 MHz - Schritten durch Kurzwellenspektrum "rasen" lassen. Die Tasten zur Linken sind in Doppelfunktion als Betriebsartentasten und als in etwas unkonventioneller Manier in zwei Reihen angeordnete Zifferntasten zur direkten Frequenzeingabe eingesetzt, die Tasten darunter steuern die Scanfunktionen.
Ganz rechts finden sich die Drehschalter zur Wahl der ZF-Filter, je nach eingestellter Betriebsart erledigt der R-5000 das in Stellung "AUTO" vollautomatisch, daneben der Squelch- und Notchfilterregler. Zwei Doppelpotis darunter dienen als Noise Blanker und IF-Shift Regler und rechts davon als A.F. Gain und R.F. Gain- Regler, d.h. als HF-Verstärkungs- und Lautstärkeregler. Einige kleine Tasten zuunterst aktivieren Noide Blanker, Notch Filter und schalten zwischen zwei AGC-Geschwindigkeiten, zuunterst rechts findet sich der Schalter für den Abschwächer mit den Stufen -10 / -20 / -30 dB.

Der Empfänger zeigt eine hervorragende Empfindlichkeit auf den Kurzwellenbereichen und ist dank der hochliegenden ersten Zwischenfrequenz relativ immun gegenüber Spiegelfrequenzen. Das weite AM - Filter ist etwas weit geraten und verhilft lediglich einem ungestörten out of - Band Signal zu gutem Klang, besser ist da das AM - narrow - Filter, dass auch zum SSB-Empfang zum Einsatz kommt.
Mit den Möglichkeiten der direkten Frequenzeingabe (wenn auch mit Kenwood - typischem und für den Rest der Welt eigenartiger Anordnung der Zifferntasten), der Speicherung nicht nur der Frequenz sondern auch der Betriebsart (das Z.F. Filter wird automatisch dazu gemäss Gerätestandard ausgewählt) und den Scan - Möglichkeiten ist der R-5000 sehr vielseitig einsetzbar.

Als letzter "grosser" Kurzwellenempfänger aus dem Hause Kenwood ist der R-5000 immer noch ein voll DX-tauglicher Kurzwellenempfänger, der zum einen über umfangreiche Scan- / Speicher- / Timeroptionen verfügt, zum andern aber auch mit IF Shift, HF-Notchfilter und weiteren Möglichkeiten der Signalnachbearbeitung glänzt und mittels verschiedener optional erhältlicher ZF-Filter, einem Baustein zur elektronischen Sprachausgabe der Empfangsfrequenz und einem optionalen VHF-Adapter kaum Ansprüche an einen semiprofessionellen konventionell aufgebauten Kurzwellen - Stationsempfänger unerfüllt lässt.

Weitere Lektüre:
d: Kenwood R-5000 - ein Neuling in der Klasse der halbprofessionellen Kurzwellenempfänger, Werner Kant, wwh 4/87
d: Praxisbericht zum R-5000 - das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, Jürgen Bast, Martin Wolter, kurier 17/87
e: WRTH tests the Kenwood R-5000, Jonathan Marks, WRTH 1987
e: Kenwood R-5000, RN Receiver Shopping List, Jonathan Marks 1987
e: a Review of the Kenwood R-5000, Don Moore, Kent Willis