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Philips D-1835

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überarbeitet am 18.9.2010

Als Mitläufer zu den klassischen analogen Kurzwellen - Multibandradios wie Sony's ICF-7600A oder dem RF-B50 von Panasonic brachte Philips um 1986 den analogen D-1835 auf den Markt, wohl ein Zeugnis der Bestrebungen im relativ kleinen Markt der Reise-Weltempfänger Fuss zu fassen.

Einfachsuper,

Analoganzeige, ca. 20 kHz

LW, MW, 9 x KW 11 - 49 m

AM, FM (UKW)

Selektivität -6 dB/ -60 dB
 

Sensitivität

Tonregler

Der Philips D-1835 ist ein taschenbuchgrosser analoger Multibandempfänger, der mit 19 x 12 x 3,5 cm nicht einmal sonderlich klein geraten ist.
Das Gerät wird mit vier UM-3 Batterien oder mit 6 V Gleichspannung vom externen Netzteil EM-1000 versorgt. Es ist mit einer Tragschlaufe und einem kleinen Kuststoff-Schrägsteller an der Rückseite ausgestattet.

In der Frontplatte findet sich auf der linken Seite der grosse Lautsprecher.
Rechts dominiert die grosse Analogskala die Frontplatte, der Skalenzeiger läuft vertikal, die Ablesegenauigkeit auf UKW, MW und LW ist suboptimal, da die Skalen dieser Bänder nur ausserhalb des Skalenfensters aufgedruckt sind, der Zeiger bewegt sich nur im Fenster hinter den Kurzwellenskalen. Die Rundfunkbänder von 11 - 49 m werden abgedeckt, das Gerät verfügt nur über grobe Frequenzmarken, eine Ablesegenauigkeit von etwa 20 kHz ist möglich.
Die Bänder werden mit einem Schiebeschalter unterhalb der Skalen geschaltet, eine rote Kunststoffmarke hinter einem Sichtfensterchen zeigt das aktive Band an, weiter unten finden sich die als Schieberegler ausgeführten Klang- und Lautstärkeregler, der Einschalter ist unten auf der rechten Geräteschmalseite lokalisiert. Leider kann er nicht betätigt werden, solange das Gerät in der Kunstleder-Schutztasche verstaut ist.

In Zusammenfassung handelt es sich beim D-1835 um ein brauchbares analoges Reiseradio, welches stabilen Empfang auf den gebräuchlichen Kurzwellenbändern erlaubt - aber auch nicht viel mehr. Sobald die Ansprüche an ein Gerät etwas höher werden - Abdeckung von Amateurfunk- oder Ausserbandfrequenzen inkl. Tropenband, CW/SSB-Empfang, digitale Frequenzanzeige - muss man andersweitig suchen. Einzig die Verarbeitungsqualität ist sicher höher, als die der von Discountern vertriebenen China - Billigware.

 

© Martin Bösch, 20.9.2010