Home

Realistic DX / Tandy Corporation,
Fort Worth, FL

Realistic DX-160

Radioshack Logo
Reiseempfänger
Portable Empfänger
Stations-Empfänger
Oldie - Empfänger
"Boatanchors"
Militärisches Gerät
 
Realistic DX / Tandy
 
Realistic DX-160
Realistic DX-190
Realistic DX-300
Realistic DX-394
 
Empfängerliste
Empfänger - Manuals

überarbeitet am 21.7.2010

Einfachsuper, 455 kHz

Analoganzeige,

AM, SSB/CW (BFO)

150 kHz - 30 MHz, dazu 5 gespreizte Amateurfunkbänder

Selektivität -6 dB/ -60 dB

Sensitivität

RF-Gain, Noise Limiter, zwei AGC-Geschwindigkeiten

Der etwa 1975 erschienene DX-160 war einer der letzten mit einer Linearskala mit mässiger Ablesegenauigkeit versehenen Allwellenempfänger von RadioShack.
Das Tischgerät kann mit 12 V Gleichstrom oder mit 115 / 230 V aus dem Wechselstromnetz betrieben werden, der Lautsprecher (der auf dem Bild dargestellte gehört eigentlich zum Vorgänger DX-150) musste separat erworben werden.

Das Gerät verfügt über eine Linearskala und links davon über eine Bandspreizskala, wenn die Hauptabstimmung auf einer der entsprechenden Marken steht, können die Frequenzen der Amateurfunkbänder direkt auf der Bandspreizskala abgelesen werden. Rechts von der Hauptskala findet sich das hintergrundbeleuchtete S-Meter.
Weiter unten finden sich in einer Reihe mehrere Drehregler: ganz aussen die etwas grösseren Knöpfe für die Abstimmung der Bandspreizskala und der Hauptabstimmung. Dazwischen die Drehregler für den BFO, der als AF GAIN bezeichnete Drehknopf dient als Lautstärkeregler und ist mit dem Hauptschalter kombiniert. Es folgt ein Antennentrimmer, der Bandschalter und der RF GAIN - Regler für die HF-Verstärkung.
Die vier in die Zierleiste eingelassenen Schiebeschalter aktivieren den Störbegrenzer, den BFO zum CW/SSB-Empfang, schalten die AGC-Geschwindigkeit um und dienen zur Empfangs-/Standby - Umschaltung.

Auf der Geräterückseite finden sich die Schraubklemmen für Antennen- und Erdanschluss, das Netzkabel ist direkt angebracht, daneben die Schraubsicherung. Neben dem 12V DC-Eingang findet sich ein Kurzschlussstecker, diese Verbindung kann für den Standby-Betrieb in Zusammenarbeit mit einem Sender aufgetrennt werden.

Die Bedienung ist völlig unproblematisch: einige Meter Draht als Antenne anschliessen (Klemme A1), am AF-Gain einschalten bis es rauscht, der RF Gain sollte am rechten Anschlag stehen die AVC auf Fast, der ANL auf "off".
Mit dem Bandschalter kann nun eines der Bänder A (Langwelle, 0,15 - 0,4 MHz respektive 150 - 400 kHz), B (Mittelwelle, 535 kHZ - 1,6 MHz), C (Grenzwelle 1,6 - 4,5 MHz) oder eines der Kurzwellenbänder D (4,5 - 13 MHz) oder E (13-30 MHz) gewählt werden. Für den Rundfunkempfang muss nun die Station im entsprechenden Kurzwellenband gesucht werden, was vor allem auf den höheren Bändern mit einer schlechten Ablesegenauigkeit zur grossen Herausforderung wird. Mit vorsichtigem Verstimmen der Bandspreizskala kann auf Signalmaximum abgestimmt werden, und evtl. mit dem Antennentrimmer durch Anpassung der Drahtantenne noch etwas mehr an Signal herausgeholt werden.
Mit auf die roten Marken eingestellter Hauptabstimmung kann in den Amateurfunkbändern auf Wellenjagd gegangen werden, hierzu wird dann nur noch mit der Bandspreizskala abgestimmt. Mit eingeschaltetem BFO können auch CW und Einseitenbandaussendungen der Funkamateure hörbar gemacht werden.

Beim DX-160 handelt es sich um einen "Low Budget"-Allbandempfänger entsprechend dem Stand der siebziger Jahre ohne herausragende Extras. Die schlechte Ablesegenauigkeit setzt dem praktischen Einsatz abgesehen vom gelegentlichen Hineinschnuppern in die Bänder rasch Grenzen, resp. es kommt der Wunsch nach einem Empfänger mit ausreichend genauer Frequenzanzeige auf, die in Form der modernen PLL-Synthese - Empfänger den Geldbeutel nicht mehr allzu sehr belasten.

weitere Lektüre:
d: DX-160 in www.radiomuseum.org

© Martin Bösch 22.3.2009