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Sony Corporation, Tokyo

CRF - 160

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überarbeitet am 25.9.2010

Als kleiner Bruder des CRF-230 brachte Sony zu Ende der sechziger Jahre ein etwas kleineres Koffergerät auf den Markt, das Lang- und Mittelwellen und einem kombinierten Tropenbandbereich 9 Kurzwellen - Rundfunkbänder abdeckt, in den 600 kHz breiten Bereichen arbeitet der CRF-160 als Doppelsuper.
Der Sony CRF-150 war als direkter Vorgänger nicht mit einem BFO ausgerüstet und somit zum Einpfang von CW- und SSB-Signalen beispielsweise von Funkamateuren nicht ausgerüstet.

Doppelsuper,

Analoganzeige, besser als 25 kHz

LW, MW, 120 - 75 m, 9 x SW 60 - 11 m

AM, USB, LSB, UKW - FM

Selektivität -6 dB/ -60 dB

Sensitivität

BFO, 2 Bandbreiten, RF-Gain, S-Meter, UKW AFC

 

Beim Sony CRF-160 handelt es sich um einen Doppelsuper in einem beträchtlichen Kofferformat, das 34 x 27,5 x 14,4 cm grosse Gerät bringt 7 kg auf die Waage. Es kann mit 110 resp. 220 V Netzstrom oder auch 6 grossen UM-1 Monozellen betrieben werden.

Die Frontplatte des Sony CRF-160 gestaltet sich dreiteilig, zuoberst der Lautsprechergrill, in der Mittelpartie die Skalen und Abstimmknöpfe und zuunterst die wichtigsten Bedienelemente.
Ganz unten links findet sich neben der Kopfhörerbuchse der Hauptschalter. Daneben liegt der RF-Gain-Regler, der Aussenring des Doppelreglers bedient den BFO, es folgen der Lautstärke- und der Tonregler und die Taste für die beiden ZF-Bandbreiten. Die Tasten für die Bandbereiche erinnern an die Drucktasten der Radios aus den Fünfzigern, mit der Taste SW2-SW10 wird der Trommeltuner mit den gespreizten Kurzwellenbereichen aktiviert.
Im mittleren Skalenbereich finden sich oben die Kontrollleuchte für Netzbetrieb und ein kleiner Drehknopf um Verschieben der Eichmarken in den Kurzwellenbereichen, unter dem S-Meter die Schalter für Skalenbeleichtung und die im UKW-Bereich wirksame AFC. Zuoberst im mittleren Skalenfenster wird das mit dem Trommeltuner gewählte Kurzwellenband angezeigt, in den 600 kHz-Segmenten verläuft die Abstimmung linear. Anhand der Eichmarken, anhand einer Station mit bekannter Frequenz werden die Eichmarken richtig positioniert, kann eine Frequenz auf weniger als 25 kHz genau geschätzt werden, die Genauigkeit ist zu einer sicheren Frequenzbestimmung bei Stationen im 5 kHz-Raster nicht genügend. Unter den gespreizten Kurzwellenbereichen finden sich die Skalen für die Tropenbandbereiche 120 - 75 m, die Mittel- und Langwelle, hier ist die Ablesegenauigkeit marginal bis ausreichend. Der obere Abstimmknopf dienst zur Abstimmung in den AM-Bereichen, der untere Abstimmknopf für den UKW-Bereich. Der grosse Drehschalter zur Bedienung des Trommeltuners ist an der rechten Geräte- Schmalseite angebracht, ähnlich wie bei den alten Grundig-Satelliten gibt sich ein gutes "Schaltgefühl", wenn auch einiger Kraftaufwand vonnöten ist.

Die Bedienung stellt niemanden gross auf die Probe: Einschalten, mit der Taste SW2-SW10 die gespreizten Kurzwellenbereiche wählen, das gewünschte Band mit dem Trommeltuner wählen und abstimmen, Lautstärke regeln - fertig. Bei den ersten Hörversuchen im 60 m - Band kamen gleich RN Bata und R. Burkina herein, zunächst musste ich meinen grossen Telefunken "anwärmen" um sicherzustellen, nicht einer Spiegelfrequenz aufzusitzen...

© Martin Bösch, 12.2.2005