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Sony Corporation, Tokyo

ICF - 7600 A

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überarbeitet am 26.9.2010

Als Nachfolger des ersten kleinformatigen Multiband - Kurzwellenreiseempfängers ICF-7600 brachte Sony im Jahre 1983 den ICF-7600A auf den Markt. In einem äusserlich nahezu identischen Gehäuse verstaute Sony nun einen analogen Doppelsuper.

ICF - 7600A japanische Version, UKW-Bereich 76 - 108 MHz
ICF - 7600AW internationale Version mit FTZ-konformem UKW-Bereich 88 - 108 MHz
Doppelsuper

Analoganzeige, um 20 kHz

AM, FM-UKW

Selektivität -6 dB/ -60 dB

Sensitivität

Der Sony ICF-7600A hat mit seinen 120 x 190 x 32 mm nahezu dieselben Abmessungen, wie sein Vorgänger in Einfachsupertechnik, das Kunststoffgehäuse ist ebenfalls in Schwarz ausgeführt, allerdings verfügt das Gerät über 7 gespreizte Kurzwellenbänder, der Ausschaltknopf ist grün markiert.

Die linke Hälfte der Frontplatte wird vom Lautsprecher mit seiner flachen Bauform eingenommen. Den Grossteil der rechten Hälfte der Frontplatte wird vom Skalenfenster mit den vertikal angelegten Bandspreizskalen für die 49, 41, 31, 25, 19, 16 und 13 m- Kurzwellenbänder und den direkt aufs Gehäuse aufgedruckten Skalen für Mittelwelle und UKW eingenommen. Unter dem Skalenfenster liegen die Bereichstasten für Kurz- Mittel- und Ultrakurzwelle, mit einem Schiebeschalter unter den entsprechenden Skalen werden die 7 Kurzwellenbänder ausgewählt. Der kleine grün markierte POWER OFF - Knopf schaltet das Gerät aus, der Knopf kann als Transportsicherung nach hinten geschoben werden und verhindert so das unbeabsichtigte Einschalten des Sony im Reisegepäck. Als rudimentärer Feldstärkeindikator dient eine kleine rote LED.
In der Mitte zwischen Lautsprecher und Frequenzskalen sind der als Schiebepoti ausgeführte Lautstärkeregler und die schaltbare Klangblende angeordnet.
Der Abstimmknopf an der rechten Geräteschmalseite lässt sich spielfrei bedienen, in den tiefen Frequenzen erreicht der Sony eine Abstimmgenauigkeit von ca. 10 kHz, auf den höheren Frequenzen um 20 kHz.

An der linken Geräteschmalseite verfügt das Gerät über eine 6V-Netzteilbuchse, einen Ohrhörer- und Tonbandausgänge. Auf der Rückseite werden die zum Betrieb notwendigen 4 UM-3 Mignonzellen eingelegt.

In der Bedienung ist der Sony ICF-7600A genauso unkompliziert wie sein Vorgänger. Bereichstaste drücken, mit dem Schiebeschalter das Kurzwellenband wählen und in der Region der 50 kHz-Markierung auf Sendersuche gehen. Der Österreichische Rundfunk auf 6155 kHz ist im Bereich der Markierung 6.15 zu finden, so weit, so gut. Leider sind die Tropenbänder und das 21m-Band nicht abgedeckt, ohnehin bleibt der Grossteil der Ausserbandfrequenzen aussen vor.
An Einseitenband- oder gar Funkdienstempfang ist nicht zu denken. Als Gerät mit wiederum ähnlicher äusserer Bauform erlaubt erst der digitale ICF-7600D (digital) den SSB-Empfang, er wurde ebenfalls im Jahre 1983 vorgestellt.

 

© Martin Bösch 20.5.2005